Hoffen auf das Unmögliche
Das hebräische Wort für Hoffnung kommt von ‚kaw‘ und das ist eben eine Messschnur. Mass-nehmen also ist Hoffnung. Welche Masse? Ich bin überzeugt, daß wir eben das hier Unmögliche hoffen und erwarten sollen. Dass wir von Gott erwarten, daß er unser Seufzen hört und uns erlöst. Er verspricht den neuen Himmel und die neue Erde.
Wir strecken unsere Hände ihm entgegen. Es kann nicht sein, daß er unsere Verzweiflung nicht sieht, unsere Hilfeschreie nicht hört. Wir sollen weiter und immer weiter zu Gott beten, das Unmögliche von ihm erhoffen. Die Messschnur soll das Land des Unmöglichen, des Wunders ausmessen. Gott erwartet, daß wir ihm das Unmögliche zumuten. Und dann überrascht er uns mit dem Super-Unmöglichen. Vielleicht deshalb dies alles.
Friedrich Weinreb in «Meine Revolution»
«Hoffen auf das Unmögliche»
Danielle Sonnenfeld
Danielle Sonnenfeld
1995-2015
Danielle wurde 1995 in Brasilien als Tochter von Rachel und Elio Moti Sonnenfeld geboren. Ihr kurzes Leben war beispielhaft im Geben, Lieben und dem, was sie zustande brachte.
Im Jahr 2015 verlor Danielle bei einem Autounfall auf tragische Weise ihr Leben. Sie war erst 20 Jahre alt.
Ihr Tod hinterliess eine riesige Leere von Schmerz und Sehnsucht in den Herzen von Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten, die sie kannten und liebten.
Danielle Sonnenfeld Foundation
Die Antwort der Engel
aufgezeichnet und kommentiert von Gitta Mallasz
mündlich überliefert von Hanna Dallos
444 Seiten, 14. überarbeitete und erweiterte Auflage, ISBN 978-3-85630-773-8 • DAIMON Verlag, Einsiedeln, Schweiz
Hanna Dallos und Gitta Mallasz wurden beide 1907 geboren. Im Jugendalter befreundeten sie sich an der Kunstgewerbeschule in Budapest. Jahre später gründeten sie mit Hannas Ehemann Joszef Kreutzer eine erfolgreiche Ateliergemeinschaft. Zum engen Freundeskreis gehörte bald auch Lili Strausz, eine innovative Bewegungspädagogin jüdischer Abstammung.
Die hier dokumentierten Gespräche und Unterweisungen fanden zwischen Juni 1943 und November 1944 in Budaliget und Budapest statt. Hanna Dallos, Lili Strausz und Joszef Kreutzer starben während eines Gefangenentransports und in einem Konzentrationslager im März 1945. Gitta Mallasz emigrierte 1960 aus Budapest nach Paris, wo sie die erste Publikation der gemeinsam gemachten Erfahrung an die Hand nahm. Das Dokument wurde seitdem in viele Sprachen übersetzt und ist auf große Resonanz gestoßen.
1992 starb Gitta Mallasz in Frankreich.
Im Mai 2012 wurde sie von Yad Vashem für die Rettung von über hundert jüdischen Frauen und Kindern als „Gerechte unter den Völkern“ ausgezeichnet.
Inmitten der Zeit des 2. Weltkriegs suchen vier ungarische Freunde, drei davon jüdischer Herkunft, nach Hoffnung, Orientierung, Kraft und dem Sinn ihres Lebens. Während siebzehn Monaten überliefert eine von ihnen, Hanna Dallos, bildende Künstlerin und Lehrerin, Botschaften, die von Gitta Mallasz und Lili Strausz in direkter Mitschrift notiert werden.
Diese Überlieferungen, welche die vier Freunde ursprünglich als „Unterweisungen“ bezeichnen, finden mit der Deportation von Hanna Dallos und Lili Strausz im Dezember 1944 von Budapest nach Ravensbrück ihr abruptes Ende.
Gitta Mallasz überlebt als einzige der Freunde den 2. Weltkrieg und veröffentlicht die gemeinsam gemachte Erfahrung erstmals im Jahr 1976 in französischer Sprache. Es handelt sich um ein einzigartiges Dokument über eine Sinnsuche und das Streben nach einem neuen, wahren, lichterfüllten Leben inmitten der nationalsozialistischen Dunkelheit und Grausamkeit. Im Mittelpunkt steht die unversiegte Hoffnung auf einen „Neuen Menschen“, der Spaltungen überwindet und erlösende Einheit verwirklicht.
The Call by Regina Spektor
[Wikipedia entnommen] 2008 beteiligte sich Spektor mit dem Song The Call auf dem Soundtrack des Films Die Chroniken von Narnia: Prinz Kaspian von Narnia
Regina Spektor (russisch Регина Ильинична Спектор; deutsch Regina Ilyinichna Spektor; * 18. Februar1980 in Moskau) ist eine aus Russland stammende US-amerikanische Sängerin, Pianistin und Songschreiberin. […] Als Regina Spektor neun Jahre alt war, wanderten ihre jüdischen Eltern, eine Musiklehrerin und ein Fotograf, mit ihr aufgrund des Antisemitismus in der Sowjetunion über Österreich und Italien in die USA aus. Sie wuchs in der New Yorker Bronx auf.
Rabbi Schneerson aus New York
Den Himmel auf die Erde bringen – Die Weisheit des Rabbi Schneerson aus New York von Tzvi Freeman
Die Geschichten, Meditationen und Unterweisungen vom Rebbe lassen die Verbindung zwischen mystischer Erkenntnis und ganz alltäglichen Problemlösungen völlig selbstverständlich werden. Überraschend klären sich Grundfragen des Lebens, tröstliche Einsichten werden vermittelt, neue Zuversicht, Hoffnung und Lebensfreude geschenkt.
Rabbi Schneersons Weisheit erwächst aus einer jahrtausendealten Tradition mit starken, tiefen Wurzeln. Sie erweckt die inneren Erfahrungen der großen jüdischen Mystiker zu neuem Leben. Die Geschichten und Aphorismen des Rabbi sind geistreich und treffend zugleich, seine Meditationen für alle praktizierbar, seine Unterweisungen jederzeit eine Inspiration.
Dadurch richtet sich unser Blick auf die eigentlich wesentlichen Dinge. Wir verstehen, wie sich das, was wir als sinnvoll und richtig erkannt haben, im Leben verwirklichen läßt. Jenseits von Ritus und Lehre gelangen wir zu einer im Alltag gelebten Spiritualität.